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Definitionen für unser DNS-Verwaltungssystem

DNS-Server
DNS (Server der Domain-Namen) liefert den Computern Informationen, wie sie einander im Internet finden können. Wenn Sie in Ihrem Browser die Webadresse eingeben, prüft diese Ihr Provider (ISP – Internet Service Provider) durch Domain-Namen Server (DNS) um zu wissen, wohin Ihre Anfrage zu senden.
http://www.domain.de ---> Prüfung im DNS ---> DNS liefert die Adresse domain.de = 192.168.0.1 ---> Sie können die Webseiteninhalte ansehen.
Zone
einer logischen Knoten des Namenwurzelbaums. Die Administrierungsrechte für die Zone können an Dritte weitergegeben werden, was zur Dezentrierung der Datenbank beiträgt. Die Person, die Ihre Rechte auf Verwaltung dem Drittem überlassen hat, hat dabei nur Zugriff auf Informationen über Zonenexistenz (aber keine Subzonen!), Informationen zur Person (Organisation) die diese Zone verwaltet und Serveradresse, die für diese Zone zuständig sind. Alle weiteren Informationen werden auf für die Zone zuständigen Servern gespeichert.
Domain
Name der Internetzone im Domain-Namensystem (DNS), der jeweiligen Land oder Organisation zugeordnet wurde. Struktur des Domainnamens spiegelt die hierarchisch organisierte Reihenfolge der Zonen wider; der Domainname wird vom links nach rechts gelesen – von mindere Domains zu Domains von höherem Niveau (in der Reihe von steigender Wichtigkeit). Die Root-Domain des Systems ist der Punkt (‘.‘), dann folgen die Top Level Domains oder Bereiche oberster Ebene (geographische oder thematische), dann folgen die Second-Level-Domains, d.h. Domains zweiter, dritter Ebene usw. (zum Beispiel, für die Adresse ru.site.com ist com die Top-Level Domain, site – Domain der zweiten Ordnung, ru – der dritten Ordnung). Auf der Punkt am Ende des Domainnamens wird in der Regel verzichtet, aber der ist wichtig in dem Fall von Trennung der relativen Adresse und FQDN (Englisch: Fully Qualified Domain Name, vollständig geeignete Domain-Name).
Subdomain
Name der untergeordneten Zone (zum Beispiel, site.com ist eine Subdomain von Domain com, und ru.site.com — von der Domain site.com). Theoretisch könnte diese Teilung der 127 Ebenen untergeordnet werden und jeder Teil kann bis zum 63 Zeichen enthalten, bis die Gesamtlänge 254 Zeichen erreicht. Aber praktisch gelten für Domainregistrierung strickte Regeln.
A-Eintrag (Adresse)
bestimmt eine IP-Adresse für den gegebenen Name. Der weist auf physischen Standort der Webseite. Bei virtuellem Hosting bekommen mehrere Webseiten eine IP-Adresse, ader auf einen Name können zugleich mehrere Servern angebunden werden (beispielweise, um die Auslastung abzugleichen).
NS-Eintrag (Name Server)
Bezeichnung der DNS-Servern, die diese Domain betreiben. Die Adressen von DNS-Server werden symbolisch dargestellt, dabei sollen sowie ursprüngliche als auch Server zweiter Ordnung aufgelistet werden. Um die Geschwindigkeit der Suche zu erhöhen werden Server erster und zweiter Ordnung im DNS-System in verschiedenen Domains benutzt, da die Reaktionszeit und Geschwindigkeit der Neuladung von Tabellen des Webseitennamen und IP unterschiedlich sind.
SOA-Eintrag (Start of Authority)
ein obligatorischer Eintrag für die Domain, in dem verschiedene Systeminformationen gespeichert werden – z.B. Email-Adresse vom DNS-Administrator, Name des ursprünglichen (autoritativen) DNS-Servers dieser Zone, Zeitraum der Aktualisierung von Informationen.
MX-Eintrag (Mail eXchanger)
weist auf den Server für Empfang der Emails, die auf Adressen in der bezeichneten Domain gesandt werden (in der Form @). Wenn die Domain über keine MX-Eintrag verfügt, richtet der SMTP-Server eine Anfrage auf IP-Adresse (A-Eintrag) und Mail wird zu dieser IP-Adresse geschickt.
CNAME-Eintrag (Canonical NAME)
lässt dem Host ein Pseudonym (Alias) zuzuordnen. Dieser Eintrag stellt praktisch einen Link auf andere Domain dar (die auf A-Eintrag bezieht). Dieser Link wird statt A-Eintrag mit ursprünglicher IP-Adresse benutzt und lässt mehrere Domain-Namen mit einem realen Host zu verbinden, auf dem werden z.B. einzelne Seiten der Webseite gespeichert.